Meine zweiter Aufenthalt in der Schweiz dieses Jahr wird mir vor allem wegen zwei Dingen in Erinnerung bleiben: Einer unfassbar lieben Couchsurferin, die mich spontan noch bei sich aufnehmen konnte (lieben Dank, Patrizia!) und dem Züri-Fäscht am Wochenende.
Ich wusste bis zu meiner Ankunft nicht einmal, dass gerade an dem Wochenende meiner Anwesenheit dort das größte Volksfest der Schweiz stattfindet. Warum dieses Fest nur alle drei Jahre stattfindet, wurde mir am Freitag sehr schnell klar: Die Schweizer lassen sich das richtig was kosten. Die Patrouille Suisse fliegt ein paar Kunststücke über dem Himmel Zürichs, die gesamte Innenstadt wird für drei Tage von Verkehr befreit, weil etwa 500 Stände und Läden aufgebaut sind, und es findet an zwei Abenden ein 40-minütiges Feuerwerk, komponiert von den besten Pyrotechnikern der Schweiz, statt. Das Feuerwerk wurde passend zu zwei klassischen Musikstücken aufgebaut, sowohl Hör- als auch Sehsinn waren für die Zeit voll ausgelastet. Etwa 2,2 Millionen Besucher waren dieses Jahr über das gesamte Wochenende am Fest anwesend. Schade, dass das Züri-Fäscht erst wieder 2013 stattfindet, doch eines ist sicher: Es wird wieder sehr sehenswert. Aber das ist die Schweiz auch ohne Züri-Fäscht.

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